Der systemische Ansatz ist im Grunde mehr eine innere Haltung. In der Aufstellungsarbeit wird diese Haltung auch als phänomenologische Haltung bezeichnet. Es bedeutet das offene, bewertungsfreie Beobachten und Wahrnehmen und damit das Offensein für etwas, was führt oder sich ausdrücken möchte.

In Gruppenprozessen und auch in der Einzelarbeit sind das sehr hilfreiche Bewegungen, die einen feststeckenden oder schmerzhaften Gruppenprozess wieder in Fluss bringen können und das Potential haben, das zu Tage zu fördern, worum es geht. Das bringt oft erleichternde Klarheit. Die nächsten konstruktiven Schritte werden erkennbar.

Für mich gehören zur Systemischen Arbeitsweise noch folgende Ansätze aus der humanistisch – ganzheitlichen Sicht dazu:

  • Alles gehört zusammen.
  • Jeder oder Alles hat seinen Platz.
  • Jeder oder Alles gehört dazu.